Tierhaltung

Unser Amt ist direkter Ansprechpartner für landwirtschaftliche Unternehmerinnen und Unternehmer in Fragen des Tierwohls und der Tierhaltung in der Nutztierhaltung mit Schwerpunkt bei den Nutztierarten Rinder (z. B. Milchkühe, Mutterkühe, Fleischrinder), Schweine, Schafe, Ziegen, Geflügel, Gehegewild und Pferde.

Ansprechpartner ist das Sachgebiet Landwirtschaft unseres Amtes.

Meldungen

Aktionsplan Kupierverzicht
Vorlage eines Maßnahmenplans bis zum 15.11.2021

Schwanz eines Schweins

Seit 2019 mussten die Betriebsleiter an Hand der Risikoanalyse Maßnahmen ergreifen, um das Risiko für Ohr- und Schwanzbeißen zu minimieren. Wurden in der Risikobeurteilung für die Jahre 2020 und 2021 über 2 % Schwanz- und Ohrverletzungen festgestellt, muss nun neben der "2a-Einstufung" in der Tierhaltererklärung ein schriftlicher Maßnahmenplan erstellt werden.   Mehr

FLEQS-Betriebsmodell
Milchviehbetrieb mit geförderter Zucht auf Gesundheit werden

Fleckviehkälber in einem Kälberstall

Im Projekt "FLEQS-Betriebsmodell" soll durch die Typisierung weiblicher Tiere die genomische Zuchtwertschätzung verbessert und auf Gesundheitsmerkmale erweitert werden. Somit ist künftig die Vererbung der Krankheitsanfälligkeit schon bei ganz jungen Besamungsbullen gut einschätzbar und alle Zuchtwerte werden sicherer.   Mehr

Pferdehaltung
Legen sich Pferde in der Gruppe ausreichend häufig hin?

Pferd liegt in Stall auf Stroh

© Verena Frank

Mängel in der Gruppenhaltung von Pferden führen dazu, dass sich rangniedere Tiere nicht ausreichend häufig und lang hinlegen. Dies fällt besonders in der kalten Jahreszeit auf, wenn Ausweichliegeplätze – wie die Weide – wegfallen. Wie zu erkennen ist, ob ein Pferd zu wenig liegt und welche Maßnahmen dagegen getroffen werden können, erfahren Sie hier.   Mehr

Schweinehaltung massiv unter Druck

Zuchtsauen auf Spaltenboden im Auslauf des Versuchs- und Bildungszentrums für Schweinehaltung in Schwarzenau

Die Schweinehaltung ist derzeit massiv unter Druck. Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr konnten sehr ansehnliche Deckungsbeiträge erzielt werden. Der VEZG-Preis lag im Frühjahr 2020 sogar bei 2,02 €/kg SG. Allerdings hat sich die Lage aktuell deutlich verschlechtert.  Mehr

Gegen Übergriffe durch den Wolf
Förderung von Herdenschutzmaßnahmen

Zaunpfahl mit 5 Litzen am Waldrand

Zur Unterstützung der bayerischen Weidetierhalter werden ab sofort in den Gebieten mit Wolfpräsenz Herdenschutzmaßnahmen zu 100 Prozent gefördert. Dazu zählen z. B. der Bau von Zäunen und die Anschaffung mobiler Ställe zum Schutz gegen Wölfe. 

Förderprogramm - Staatsministerium Externer Link

18. November bis 9. Dezember 2021, jeweils Donnerstag, 10.30 bis 12.00 Uhr
Online-Seminarreihe: Regionales Bauen in der Landwirtschaft

Personen unterhalten sich in Kuh-Laufstall

Die Arbeitsgemeinschaft Landtechnik und Landwirtschaftliches Bauwesen (ALB) Bayern e.V. veranstaltet eine vierteilige Online-Seminarreihe mit konkreten Beispielen aus der Praxis zum Thema "Regionales Bauen in der Landwirtschaft". Hierzu stellen Landwirte aus verschiedenen Regionen in Bayern gemeinsam mit ihren jeweiligen Bauberatern der Landwirtschaftsämter gelungene Stallbauten vor und berichten mit Bezug auf die jeweiligen Rahmenbedingungen von ihren Erfahrungen.  

Anmeldung und weitere Infos - ALB Bayern e.V. Externer Link

Pferdehaltung
Tierhaltungskurs Pferd demnächst wieder in Schwaiganger

Schwaiganger Junghengste auf der Weide

Das Bildungszentrum für Pferdehaltung und Reiten am Haupt- und Landgestüt Schwaiganger ist ab sofort für Organisation und Durchführung des Tierhaltungskurs Pferd zuständig. Ob Sie für sich und Ihren Betrieb die Prüfung über den Tierhaltungskurs Pferd oder die Prüfung der Sachkunde nach § 11 Tierschutzgesetz benötigen, bedarf der Abklärung mit Ihrem heimatlichen Veterinäramt. Infos und Anmeldung: 

Bildungszentrum für Pferdehaltung und Reiten - Schwaiganger Externer Link

ASP-Früherkennungsprogramm nutzen
Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich aus

Mastschweine

Die Afrikanische Schweinepest breitet sich in Deutschland weiter aus. Schweinehaltenden Betrieben in Bayern wird empfohlen, am ASP-Früh­erken­nungsprogramm, der sog. Statusuntersuchung, teilzunehmen. Ein großes Risiko, die Tierseuche zu verbreiten, sind Lebensmittel aus Haus- oder Wild­schweinefleisch. Ein achtlos weggeworfenes Wurstbrot kann ausreichen, um das Virus zu übertragen. 

Afrikanische Schweinepest - Staatsministerium Externer Link